MINT-Bildung für alle von vielen

Projektbeschreibung

Die MINT-Regionen Göppingen, vertreten durch das NwT-Bildungshaus, und Südliches Taubertal haben sich erfolgreich etabliert. Die Komplexität der MINT-Themen entlang der Bildungskette zeigt, dass ein fundiertes, modulares und spiralcurricular aufgebautes MINT-Lebenszykluskonzept von einer Region allein nicht konzipiert und umgesetzt werden kann. Um diese Herausforderung zu meistern, kooperieren die genannten Regionen seit Frühjahr 2020 deutlich enger. Verfolgt werden maßgeblich drei Ziele: Austausch und Transfer der bereits vorhandenen Angebote begleitet durch Coaching und Support; Schaffung einer innovativen, digitalen Infrastruktur, welche auch im ökologischen Sinn eine nachhaltige Vernetzung sicherstellt; Qualitätssicherung durch Wirkungsorientierung auf Basis des Konzepts des nationalen MINT Forums. Momentan wird das Programm TechChannel des NwT-Bildungshauses – spiralcurriculare Module für den NwT-Unterricht von Klasse 8 bis 12 – schrittweise in die Partnerregion portiert. TechChannel beinhaltet bereits synchrone und asynchrone Einheiten, umgesetzt mit realer Hardware im Labor, aber auch mit verhaltensgleichen Simulatoren für rein digitale Lehr-Lern-Einheiten.

MP3-Player „piPod“, Klasse 8

Trike – Getriebeauslegung, Klasse 9

Autonomes Fahrzeug, Klasse 10

Im Schuljahr 2020/21 wird der MP3-Player „piPod“ als Lehreinheit für die Klasse 8 an Esslinger Gymnasien angeboten. Finanziert wird dieser „Roll-out“ durch die Bildungsstiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.
Aktuell werden außerdem die Unterrichtsmodule für die NwT-Kursstufe – Klasse 11 und 12 – entwickelt und erprobt. Themenschwerpunkt ist hier der Bereich „Smarthome“. Die Entwicklung findet mit Unterstützung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung – ZSL – Baden-Württemberg statt.

Zielsetzung

Ziel ist, eine flexibel nutzbare Lehr-Lern-Umgebung aus Präsenz-, VR- und AR-Anteilen zu generieren, die eine synchrone und asynchrone Nutzung gewährleistet. Gerade im MINT-Bereich benötigen Lernende mehr als reine Wissensvermittlung. Technik muss erlebt werden, im Idealfall haptisch greifbar sein. Wissen kann durch den Blick „von außen“ vermittelt werden, die wahre Erfahrungswelt, der Blick in das Innere der Technik, bleibt den Lernenden jedoch meist vorenthalten. Kann die Kombination aus realen und virtuellen Lehr-Lern-Szenarien diese Lücke schließen? Findet ein „Begreifen“ der Technik statt? 

Naturwissenschaft und Technik